Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.
 Frage: Immer wieder liest man über die Ergebnisse der SPRINT-Bluthochdruckstudie. Was ist denn jetzt der "richtige" Zielwert für die Hochdruckbehandlung? Gilt der alte Grenzwert von  <140/90 noch? 
 
Antwort: In der SPRINT-Studie wurde bei einem niedriger gewählten Zielblutdruck von unter 120 mm HG eine deutlich geringere Rate von Schlaganfällen und Herzinfarkten (relativ minus 30%) beobachtet.
Der Haken: Bei SPRINT wurde der Blutdruck anders gemessen, als bei uns üblich und wenn man die Messverfahren vergleicht, dann lagen die bei SPRINT gemessenen Blutdrucke über 10 mm HG niedriger als die mit üblichem Verfahren gemessenen. Also: Wenn in einer Arztpraxis von der Mitarbeiterin ein systolischer Blutdruck von 140 mm HG gemessen wird, dann liegt er unter 130 mm HG, wenn er nach dem bei SPRINT verwendeten Verfahren gemessen wird (nämlich automatisch unter Abwesenheit einer anderen Person). Ein weiteres: Es gilt bei der Blutdrucksenkung sicher nicht "je niedriger, desto besser", sondern zu niedrige Werte sind ungünstig. Werte z.B. unter 120 mm HG systolisch unter Behandlung sind nicht anzustreben.
Mir scheint für den Alltag folgendes eine gute Faustregel zu sein:
1. Senken Sie den Blutdruck so weit ab, wie es für Sie beschwerdefrei möglich ist, also ohne Schwarzwerden vor Augen beim Aufrichten o.ä.), nicht aber unter 120/60 mm HG.
2. Seien Sie sehr vorsichtig, wenn bei einem gut eingestellten Bluthochdruck ein Medikament hinzu kommt, welches den Blutdruck weiter senkt (Beispiele sind Tamsulosin bei Prostata-Vergrößerung, entwässernde Medikamente bei Herzschwäche).
3. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass in warmen Sommerwochen durch den vermehrten Verlust von Wasser und Kochsalz über den Schweiß der Blutdruck niedriger liegt. Evt. muss die Medikation da vorübergehend reduziert werden.
(24.05.2017, Update 12.10.2018)

 
Frage: Seit Jahren leide ich (77 Jahre alt) an erhöhtem Blutdruck. Mir ist trotz allem, was ich darüber gelesen habe, immer noch nicht klar, wie weit der Blutdruck bei mir abgesenkt werden soll.
 
Antwort: Auf diese Frage gibt es keine allgemein gültige Antwort. Sicher ist laut Leitlinien der Hochdruck-Fachgesellschaften: Ab einem systolischen Blutdruck von 160 mm HG sollte bei einem  Menschen Ihres Alters auf jeden Fall behandelt werden, Ziel ist dann ein systolischer Blutdruck von 150-140 mm HG.
Aber das ist nicht Ihre Frage. Sie fragen: Soll "schärfer" behandelt werden, also mit einem Ziel z.B. um 130/80 mm HG? Darauf gibt es keine allgemein gültige Antwort. Wenn man den systolischen Blutdruck im Alter stärker senkt, dann sinkt noch einmal das Schlaganfallrisiko, Sterblichkeit und Herzinfarktrisiko werden nicht beeinflusst. Deshalb (und laut der Studienergebnisse) sollten ältere Menschen, die schon einen Schlaganfall erlitten haben, mit einem Zielwert um 130 mm HG systolisch behandelt werden.
Aber das ist oft nicht das eigentliche Problem. Es gibt Patienten mit  stabilen Blutdruckwerten und solche mit stärkeren Blutdruckschwankungen. Dann kann es bei stärkerer Senkung zu Kollapsereignissen kommen. In diesem Falle muss man sich manchmal mit höheren Blutdruckwerten zufrieden geben.
Letztlich würde ich individuell behandeln: Wenn der Patient/die Patientin eine Blutdrucksenkung auf 130 mm HG systolisch gut verträgt und dabei stabil bleibt, ist ein gewisser Nutzen (für das Schlaganfallrisiko) belegt.
(05.03.2017)

 
Frage: Bei mir wurde eine Erweiterung der Hauptschlagader (Aorta) direkt oberhalb der Herzklappe auf 52 mm festgestellt. Ich bin 82 Jahre alt. Was ist zu tun?

Antwort:  Das Risiko der erweiterten Hauptschlagader besteht in der Gefahr, dass die Wand des Gefäßes reißt. Dieses Risiko ist abzuwägen gegen das Risiko des operativen Eingriffs.
In Ihrem Fall wird man meist abwarten und die Erweiterung der Hauptschlagader beobachten, ob sie zunimmt oder stabil bleibt. Eine erste kritische Grenze liegt in Ihrem Fall bei 55 mm, eine zweite bei 60 mm. Das Risiko des Risses der Wand nimmt dann stark zu. Dann würde man ggf. auch ein erhöhtes Risiko eines Eingriffs in Kauf nehmen müssen. Das ist aber im Einzelfall abzuwägen.
(23.11.2012)


Frage: Bei mir war die Pumpfunktion des Herzmuskels für einige Monate eingeschränkt und hat sich in der Zwischenzeit erholt. Die behandelnden Ärzte vermuten eine abgelaufene Herzmuskelentzündung (sog. Myocarditis), sind sich aber nicht sicher. Warum kann man das nicht sicher sagen?

Antwort: Manchmal ist die Diagnose einer Myocarditis einfach, z.B. sieht man im Kardio-MR (Kernspinuntersuchung des Herzmuskels) typische Veränderungen ode
r eine  Gewebeprobe des Herzmuskels (von der Halsvene aus mit dem Katheter gewonnen) zeigt typische Veränderungen.
Aber: Es bleiben oft Zweifel, wenn keine typischen Veränderungen zu sehen sind. Ursache dafür ist, dass jede Myocarditis anders verläuft und es z.B. viele verschiedene ursächliche Viren gibt.  Der Bereich der Myocarditis hat sich zu einem ausgesprochenen Spezialgebiet entwickelt und viele Fragen sind nicht geklärt. Oft bleibt -wie bei Ihnen- nur ein "Vielleicht".
(20.10.2011)



Frage:Nach einer Stent-Implantation bin ich auf Clopidogrel angewiesen, da ich ASS nicht vertrage. Mein zweiter Wohnsitz befindet sich in Teneriffa-Nord, ab von Weg und Steg. Ich habe Angst vor einer starken Blutung, etwa bei einem Unfall. Ärztliche Hilfe braucht dort lange. Was soll ich tun?

Antwort: Clopidogrel weiter, wenn möglich suchen Sie sich einen Urlaubsort, an dem Sie Hilfe bekommen, wenn Sie sie benötigen. Ich geben meinen Risikopatienten die Faustregel: Wählen Sie Ihren Urlaubsort so, dass Sie binnen 30 Minuten eine Hilfe auf unserem Niveau bekommen, das heißt mit 24-Stunden Katheterbereitschaft. Inseln sind da grundsätzlich schwierig. Auch  z.B. auf Wangerooge bei Windstärke 8 bei Nacht ist ein Herzinfarkt ein großes Problem.
(29.01.2011)


Frage:Kürzlich las ich das Wort Kardiodiabetes; was meint das?

Antwort:  Der Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten und Diabetes mellitus ist sehr eng. Z.B. haben zwei Drittel aller Patienten mit einem neu entdeckten Herzinfarkt zumindest einen gestörten Zuckerstoffwechsel.
Ursache ist, dass der Diabetes und seine häufigen Begleitkrankheiten (Hochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsarmut) in der Kombination sehr wirksame Risikofaktoren für eine Gefäßerkrankung sind. Diesen Zusammenhang meint das Wort Kardiodiabetes.
(14.08.2010)

Update 25.01.2012
Inzwischen ist der von Ihnen genannte Begriff wieder weitgehend verschwunden, da er mehr verwirrt, als klärt.

 

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Vorhofflimmern und Kammerflimmern?

Antwort:  Der Unterschied ist erheblich.
Viele - besonders ältere - Menschen leiden unter Vorhofflimmern und leben damit gut oder merken sogar nichts davor. Das Hauptproblem des Vorhofflimmerns ist das Risiko des Schlaganfalls, deshalb müssen viele dieser Patienten zur Gerinnungshemmung Marcumar (oder die neueren Gerinnungshemmer wie Dbigabtran oder Rivaroxaban) einnehmen.
Kammerflimmern hingegen entspricht einem Herzstillstand, die Patienten müssen sofort wiederbelebt werden und so schnell wie möglich mit einem Defibrillator (Gleichstromschlag) wieder in den normalen Herzrhythmus überführt werden. Schon nach 5 Minuten Kammerflimmerns wird das Gehirn unwiderruflich durch Sauerstoffmangel geschädigt. Deshalb hängen an manchen öffentlichen Gebäuden Defibrillatoren für Ersthelfer.
(15.02.09, Update 02.09.2011 und 25.01.2012)


Frage:
Was versteht man unter einer Kardiomyopathie?

Antwort: Eine Erkrankung des Herzmuskels im weitesten Sinne.  Der Herzmuskel kann dadurch zunehmend schwächer werden, oder aber der Muskel wird dicker.
Der Herzmuskel kann in dieser Weise erkranken z.B. durch eine Verstopfung der Herzkranzgefäße, durch einen Bluthochdruck oder  durch eine Herzrhythmusstörung.
Oft ist aber die Ursache uns noch unbekannt. Diese Gruppe der Kardiomypathien unbekannter Ursache sind Gegenstand intensiver Forschung.
Inzwischen ist durch die Entschlüsselund des menschlichen Genoms ein Schritt vollzogen, die molekularen Grundlagen dieser Erkrankungen, sofern sie genetisch bedingt sind, zu verstehen. Der Weg zur Nutzanwendung für die Patienten ist aber noch weit.
Allerdings ist es heute schon möglich, gewisse Risikogruppen von Patienten zu bestimmen, die ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod haben, weil Gene einen Defekt aufweisen. Diesen Patienten wird dann ein ICD implantiert (automatischer Defibrillator). Hier hat also die Genetik schon einen direkten Nutzen für den kliinischen Alltag. 
(15.02.09, Update 24.01.2012, 05.02.2012)


Frage:
Was versteht man unter diastolischer Herzinsuffizienz?

Antwort: Um richtig zu funktionieren, muss sich der Herzmuskel rhythmisch zusammenziehen (Systole) und sich anschließend wieder entspannen. Diese Entspannung nennt man Diastole und in dieser Arbeitsphase füllt sich der Herzmuskel mit Blut, das dann in der Systole wieder ausgeworfen wird.
Dieser Entspannungsvorgang kann gestört sein, z.B. wenn bei Bluthochdruck der Herzmuskel verdickt und dadurch "steif" ist. Es ist vergleichbar dem Widerstand, den ein Reifen dem Aufpumpen entgegensetzt.
Die gestörte Füllung des Herzmuskels in der Entspannungsphase (diastolische Herzinsuffizienz) kann für den Patienten genauso bedeutsam sein wie eine gestörte Pumpleistung des Herzmuskels in der Auswurfphase (systolische Herzinsuffizienz).
Meist sind ältere Menschen betroffen, meist mit Bluthochdruck oder Verengung der Kranzgefäße, manchmal aber auch ältere Frauen ohne fassbare sonstige Herzkrankheit.
Eine spezifische Behandlung, die den Herzmuskel "weicher" macht, gibt es (noch) nicht. Die Behandlung ist die Behandlung der zugrundeliegenden Krankheit, also z.B. die Behandlung des Bluthochdrucks.
Die Diagnose "Diastolische Herzinsuffizienz" wird häufiger gestellt, seit es Ultraschallkriterien für diese Erkrankung gibt und den Laborwert NT pro BNP, der den Schweregrad anzeigen kann.
(22.09.08, Update 24.01.2012, 05.02.2012)



Frage:
Was ist ein Herzinfarkt?

Antwort: Man unterscheidet verschiedene Typen des Herzinfarktes. Allen gemeinsam ist, dass durch Sauerstoffmangel ein Teil des Herzmuskels abstirbt.
Typ I (der im Alltag wichtigste, das, was der Alltagsmensch unter Herzinfarkt versteht): Eine Arterie, die Blut zum Herzmuskel transportiert, ist akut verschlossen durch einen Riss in einer Ablagerung im Gefäß, es bildet sich im Gefäß ein Gerinnsel mit akuter Verstopfung des Gefäßes. Dadurch stirbt der entsprechende Bereich des Herzmuskels ab.
Je nachdem, wie groß die verschlossene Arterie ist, kann der abgestorbene Bereich größer oder kleiner sein. Große Infarkte sind in der Regel gefährlicher als kleine.

Der Patient spürt den Typ I-Herzinfarkt oft durch einen vernichtenden Schmerz hinterm Brustbein, oft verbunden mit Übelkeit, Luftnot und einem intensiven Krankheitsgefühl. Leider verlaufen bei weitem nicht alle Infarkte so typisch.

Ein Herzinfarkt Typ I erfordert die sofortige Einweisung unter Notarztbegleitung in ein Zentrum, in dem eine Herzkatheter möglich ist (näheres siehe unter "akutes Coronarsyndrom"). Auch im Verdachtsfall keine Zeit verlieren!
Entscheidend ist die Zeit zwischen Schmerzbeginn, also dem Verschluss des Gefäßes, und der Wiedereröffnung des Gefäßes im Katheterlabor. Deshalb muss das nächste Zentrum mit 24-Stunden Katheterbereitschaft angesteuert werden.

Der Typ II-Herzinfarkt kommt zustande, wenn der Patient z.B. durch extreme Blutarmut oder schwere Lungenfunktionsstörung eine Sauerstoffnot des Herzmuskels mit nachfolgendem Zelltod erleidet.

Typ III ist der plötzliche Herztod als Folge des Sauerstoffmangels der Zellen mit Zelltod (meist dann durch eine Rhythmusstörung). 
(20.05.08, Update 05.02.2012 und 29.08.2012)



Frage:
Was ist genau ein "akutes Coronarsyndrom"?

Antwort: Es handelt sich um eine Sammelbezeichnung. Ein akutes Coronarsyndrom tritt immer dann auf, wenn ein Herzkranzgefäß, also eine Arterie, die das Blut zum Herzmuskel transportiert, ganz oder fast verschlossen ist.
Der Patient spürt es oft durch zunehmende Angina-pectoris-Beschwerden (siehe unten) oder durch anhaltende Brustschmerzen, Luftnot und Übelkeit.

Folgende Krankheitsbilder können  auftreten:
Akuter kompletter Herzinfarkt.
Akuter teilweiser Herzinfarkt.
Instabile, zunehmende Angina-pectoris-Beschwerden (siehe unten) mit beginnendem Infarkt.
Instabile Angina-pectoris-Beschwerden noch ohne dauernde Schädigung des Herzmuskels.
Plötzlicher Herztod durch eine Rhythmusstörung.

Das akute Coronarsyndrom erfordert immer die notfallmäßige stationäre Aufnahme in ein Zentrum, in dem ein Herzkatheter möglich ist, um die verengte oder bereits verschlossene Ader  wieder zu öffnen, in der Regel mit einer  Stent-Implantation. Notarztbegleitung bei anhaltenden Beschwerden!

Wegen der Möglichkeit des akuten Infarktes und des plötzlichen Herztodes ist das akute Coronarsyndrom eine der gefährlichsten Situationen in der Medizin.
Inzwischen konnte die Sterblichkeit nach akuten Coronarsyndrom auf 4% innerhalb des ersten Jahres gesenkt werden (bei optimaler Therapie)- vorausgesetzt, der Patient errreicht lebend die Klinik. Deshalb zielen zur Zeit die Bemühungen darauf, den Zeitraum zwischen Schmerzbeginn und Beginn der retttungsärztlichen Obhut zu verkürzen. Dies geht nur durch Aufklärung der Bevölkerung.
(20.05.08, Update 24.01.2012)


Frage:
Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich?

Antwort: In sehr vielen Fällen nein.
Als Faustregel kann gelten: Herzrhythmusstörungen sind meist dann gefährlich, wenn das Herz erheblich krank ist. 
Deshalb ist  bei Herzrhythmusstörungen stets die Frage zu beantworten: Liegt eine bedeutsame Herzkrankheit vor oder nicht? Dann ist oft auch die Frage nach der Gefährlichkeit der vorliegenden  Rhythmusstörung schon mit beantwortet.
Einzelne Extraschläge bei einem gesunden Herzen können sehr lästig sein, gefährlich sind sie meist nicht.
Seit der Einführung des ICDs hat die Unterscheidung zwischen gefährlichen und ungefährlichen Herzrhythmusstörungen große Bedeutung gewonnen, weil es jetzt möglich ist, die Katastrophe Kammerflimmern zu verhindern.
(17.05.08, Update 05.02.2012)



Frage:
Warum kommt  es bei manchen Herzkrankheiten zu Wasseransammlungen in der Lunge und im Rippfellraum?

Antwort: Wenn das Herz seine Arbeit nicht mehr schafft staut sich das Blut vor der linken Herzkammer und weiter in die Lungengefäße hinein. Dort wird dann Flüssigkeit ins Lungengewebe und die Lungenbläschen ausgespresst. Der Patient bemerkt das als Luftnot, entweder bei Belastungen oder beim flachen Hinlegen.
(17.05.08)



Frage:
Wie macht sich ein Herzklappenfehler bemerkbar?

Antwort: Typisch sind nachlassende Belastbarkeit im Alltag durch Luftnot oder Brustschmerzen bei Belastungen. Ein ausgesprochenes Alarmzeichen (dies gilt auch für andere Herzkrankheiten) ist nächtliche Luftnot, d.h. der Patient kann nicht mehr flach liegen bleiben, er muss aufsitzen, weil er sonst keine Luft mehr bekommt.
Manche Herzklappenfehler machen durch Herzrhythmusstörungen auf sich aufmerksam.
(16.05.08)



Frage:
Was ist eigentlich genau Angina pectoris?


Antwort: Der Brustschmerz, der (meist) durch eine Verengung der Adern verursacht wird, die den Sauerstoff zum Herzen transportieren oder wenn der Herzmuskel aus anderer Ursache zu wenig Sauerstoff bekommt (z.B. extreme Blutarmut).

Typisch tritt Angina pectoris in folgenden Situationen auf:

Bei körperlicher Anstrengung.
Nach reichlicher Mahlzeit.
Bei starken Aufregungen.
In kalter Luft.

Typisch ist Angina pectoris hinterm Brustbein spürbar, wie ein Druck, ein Ring, eine Enge, oft verbunden mit dem Gefühl von Luftnot.

Meist dauert die Angina pectoris nur wenige Minuten an und geht z.B. nach Ende der Belastung rasch zurück.
Angina pectoris ist immer ein ernstes Warnzeichen und kann auf einen drohenden Herzinfarkt hinweisen. Es ist immer eine kurzfristige Abklärung durch Ihren  Arzt geboten.
(09.05.08, Update 29.08.2012)


 

Am 01.04.2019 ziehe ich mit meinem Praxissitz

an den neuen Standort

Alleestr. 32 in 47166 Duisburg

(am Hamborner Altmarkt, neben KODI) um.

Neue Telefonnummer 0203/8 60 59 111.

Termine für den Zeitraum nach dem 01.04. können unter der angegebenen Telefonnummer schon jetzt vorgemerkt werden. Sie werden dann nach dem 01.04. bestätigt.

 

Wie bisher gilt:

Außer in Notfällen ist eine Überweisung Ihrer Ärztin/Ihres Arztes erforderlich.

Bitte bringen Sie zum Termin

* Ihre Überweisung,

* Ihre Versichertenkarte,

* Ihre Medikamentenliste und

* Vorunterlagen mit.

* Wenn Sie nicht gut Deutsch können, kommen Sie bitte mit Dolmetscher.

 


 

Anfahrt zur neuen Praxis Alleestr. 32 in 47166 Duisburg mit PKW:

Die Praxis ist sehr leicht zu finden. Sie liegt 300 m vom Autobahnkreuz Duisburg-Hamborn entfernt, (Kreuzung A42/A59). Im Kreuz die Abfahrt Alt-Hamborn benutzen (gleiche Abfahrt wie IKEA), dann sofort li, nach 200 m ist li ein Parkplatz in der Nähe des Altmarktes, Sie können auch an der Ampel li in die Emscherstr. einbiegen und direkt zum Altmarkt fahren.
Achtung: Dienstag und Donnerstag ist bis 13:00 Markt, da ist die Parkplatzssuche erschwert. Wenn Sie mit gebrechlichen Patienten anfahren, können Sie direkt vor der Praxis anhalten und aussteigen. Die Praxis ist über einen Aufzug erreichbar


Öffentliche Verkehrsmittel: 

Mit 901 bis Hamborn-Feuerwache, dann die Alleestraße Richtung Altmarkt, bis zur Nr. 32 (neben KODI) Gehstrecke 600 m von der Haltestelle).






Die Inhalte meiner Arbeit bleibt unverändert:

Umfassende fachärztlich-
kardiologische  Versorgung von Patienten mit  Herz-Kreislauferkrankungen im Auftrag der überweisenden Kollegen.


Echocardiographie/Farboppler.

Carotis-Duplex-Sonographie.

Schrittmacher-, Defi- (ICD-) und CRT-Kontrollen.

Stressechocardiographie.

Langzeit-EKG.

Langzeit-Blutdruckmessung.


Psychosomatische Grundversorgung.

Psychotherapie.


Einzelheiten dazu finden Sie auf der Seite "Die kardiologische Praxis".

 
 
 

Gemeinschaftspraxis

Dres. med. U. Stieber und A. Gittinger

Ärzte für Innere Medizin-Kardiologie

(fachärztliche Versorgung)

Information für die Patientinnen und Patienten unserer Praxis entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung der EU, wirksam ab 25.05.2018

Rote Str. 2-4; 47166 Duisburg

Duisburg, 25.05.2018

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

 

die folgenden Ausführungen informieren Sie darüber,

  • Wer für die Datenverarbeitung und den Datenschutz in unserer Praxis verantwortlich ist.
  • welche Daten bei uns erhoben werden,
  • zu welchem Zweck bei uns Daten erhoben und gespeichert werden
  • wie sie gespeichert und
  • wie sie weitergegeben werden,
  • wie der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten sicher gestellt ist,
  • wie sie vernichtet werden (nach Ablauf der 10-Jährigen Aufbewahrungsfrist),
  • welche gesetzlichen Vorgaben maßgeblich sind            
  • welche Rechte Sie haben                                               und
  • an wen Sie sich bei Beschwerden wenden können.

Wer ist bei uns für den Datenschutz und die Datenverarbeitung verantwortlich?

  • Dr. med. Ulrich Stieber und Dr. med. Albrecht Gittinger, Anschrift und Telefonnummer wie oben gezeigt.

 

Welche Daten werden bei uns erhoben?

  • Ihre persönlichen Daten, z.B. Name, Geburtsdatum, Krankenkasse. Diese Daten sind z.B. auf Ihrer Krankenversichertenkarte gespeichert.
  • Daten zu Ihrer medizinischen und persönlichen Vorgeschichte und Medikation.
  • Aktuelle medizinische Befunde (einschließlich technischer Untersuchungsbefunde).
  • Befunde anderer Ärzte und Psychotherapeuten, welche Sie behandeln oder behandelt haben.

 

Zu welchem Zweck werden die Daten erhoben und gespeichert?

  • Die Datenerhebung und - verarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.
  • Die Erhebung und Speicherung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.

Wie werden diese Daten bei uns gespeichert?

  • Einerseits in Ihrer Papier-Karteikarte,
  • andererseits auf Computer-Speichern (bei uns Festplatten),
  • auf Wechseldatenträgern zur Datensicherung.

 

Wer hat Zugang zu diesen Daten?

  • Die Ärzte unserer Praxis und unsere Praxismitarbeiterinnen.
  • Andere Sie behandelnde Ärzte (die Sie persönlich uns nennen) und deren Mitarbeiter, z. B. Ihr Hausarzt mit seinem Praxisteam.
  • Sie behandelnde Krankenhausärzte (die Sie uns nennen) und deren Mitarbeiter.
  • Sie selbst.
  • Sonst niemand, außer Sie geben die ausdrückliche Einwilligung.

 

Wie ist der vertrauliche Umgang Ihrer Daten sicher gestellt?

  • Unsere Mitarbeiterinnen haben alle eine Schweigepflichtsvereinbarung unterzeichnet.
  • Es ist ihnen untersagt, irgendwelche Informationen Ihre Daten betreffend in irgend einer Form an Unbefugte weiter zu geben oder aus der Praxis mit zu nehmen.

 

Wie werden diese Daten von uns weitergegeben an befugte Personen?

  •  In aller Regel im verschlossenen, durch Postgeheimnis geschützten Brief.
  • Ggf. im persönlichen (telefonischen) Gespräch mit Ihrem Hausarzt oder einem Krankenhausarzt.
  • Per FAX nur in Ausnahmefällen.
  • Nie per e-mail, nie im Internet.

 

Wie werden diese Daten nach Ablauf von 10 Jahren vernichtet?

  • Die Papier-Karteikarten bzw. Akten durch ein zertifiziertes Datenvernichtungsunternehmen.
  • Die elektronischen Datenträger werden gelöscht.

 

Welche gesetzlichen Vorgaben sind maßgeblich?

  • Artikel 6 Abs. 2 lit. h)  DSGVO in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Nr. 1  lit. b) Bundesdatenschutzgesetz.

 

Welche Rechte haben Sie?

  • Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden Daten Auskunft zu erhalten.
  • Sie können die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.
  •  Es steht Ihnen zu, unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung von Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie die Einwilligung zur Weitergabe von Daten gegeben haben, können Sie diese Einwilligung später widerrufen.
  • Die haben das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.
  • Die Anschrift der zuständigen Aufsichtsbehörde lautet: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz NRW, Kavalleriestr. 2-4 in 40213 Düsseldorf.

 

Wenn Sie sich bei uns behandeln lassen gehen wir davon aus, dass Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind.

 

Sprechen Sie uns bitte vor der Behandlung an

  • wenn Sie mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind
  • oder wenn Sie Fragen zu den genannten Themen haben.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie nur behandeln können, wenn Ihr Einverständnis vorliegt.                                                                                                        

                                                                                                                   Ihr Praxisteam

 


 

 

mail: a.gittinger@web.de

Telefon Praxis: 0203/554206

FAX Praxis: 0203/554200

Ständige Erreichbarkeit: Diese Notfallnummer wird bedarfsweise Patienten vertraulich mitgeteilt.

 

Fachfragen: Am besten per mail. Wenn Sie Patient/in unserer Praxis sind bitte Name, Vorname  und wenn möglich Patientennummer (ID) angeben, diese ID erhalten Sie von mir in der Praxis  auf Anfage.

Fragen persönlicher Art beantworte ich wenn möglich fernmündlich oder im direkten Gespräch, im mail-Kontakt können nur Fachfragen allgemeiner Art bearbeitet werden. In jedem Fall wird der Datenschutz streng beachtet. Ihre Fragen (auch per mail) sind für Dritte nicht einsehbar.

Achtung: In Notfällen nicht mailen, da ich eine zeitnahe Bearbeitung nicht garantieren kann.

Fragen von allgemeinem Interesse beantworte ich öffentlich im Frage-Antwort-Teil auf der Seite "Fachinformationen". In diesem Fall werden persönliche Aspekte der Frage anonymisiert.