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Bei der folgenden Darstellung möchte ich mich bewußt weitgehend auf die beruflich-fachlichen Aspekte meines Werdegangs beschränken.

 

Geboren 1956 in Karlsruhe, besuchte ich die Schulen in Nagold/Nordschwarzwald, Abschluss mit Abitur 1975.


 

Zum Arztberuf kam ich durch ungewollte Begegnungen mit Ärzten meiner Heimatstadt,  jeweils war ich dabei der Patient.

Im Alter von 13 Jahren wurde ein Beinbruch von einem alten Haudegen von Ex-Stabsarzt (mit "Fronterfahrung") kunstgerecht verplattet. Dieser unterhielt sich mit seinem Oberarzt am Krankenbett gern fließend auf Latein, was ich einerseits bizarr, andererseits auch beeindruckend fand.

Mit 17, kurz vor dem Abitur, zog ich mir eine Handverletzung zu. Der behandelnde Chirurg nähte schichtweise in lokaler Betäubung, so dass ich ihm dabei zusehen konnte.  Da dachte ich das erste Mal: "starker Beruf".


 

Ab Herbst 1975 Medizinstudium in Tübingen und ab 1977 in Heidelberg.

Approbation als Arzt 1982.

Promotion zum Dr. med. 1982 in Heidelberg ("Krankheit und heilender Eingriff in Goethes Wilhelm Meister"; Fachbereich Geschichte der Medizin, Prof. Schipperges).



Wehrdienst als Stabsarzt in Unna beim Verteidigungs-Kreiskommando 343 als Standortarzt (1982/83).
Bis zur Verabschiedung 1990 war ich als Oberstabsarzt d.R. Truppenarzt des Reserve-Feldersatzbataillons 72.

Klinische Weiterbildung Innere Medizin, später Gastroenterologie in Unna am ev. Krankenhaus 1983-1988.  Hier hatte ich in Chefarzt Dr. Einig einen prima Weiterbildner und engagierten, integren Arzt, ein erstes großes ärztliches Vorbild.

Weiterbildung im Teilgebiet Kardiologie am Herzzentrum Duisburg (Teil des Ev. Krankenhauses Duisburg/Oberhausen), Chefarzt Dr. Heinrich. Hier waren es die Kollegen Dr. Ruud Krijne, heute Sittard/NL und Prof. Dr. Mario Deng, heute NY, von denen ich persönlich und fachlich besonders profitierte.

Facharztprüfung "Innere Medizin" 1989, Teilgebietsprüfung "Kardiologie" 1990.


Seit 1991 bin ich in Gemeinschaftspraxis in der fachärztlichen kardiologischen Versorgung tätig.

Die Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie fand 3 Jahre lang  bis 2008 berufsbegleitend zur Praxistätigkeit statt unter der Leitung von Herrn Chefarzt Dr. Pelzer, Psychiater und Psychotherapeut, Bertha-Krankenhaus in Duisburg. Auch er wurde in seiner originellen, wachen und gleichzeitig humanen Art  ein Vorbild für mich.


Privates: In zweiter Ehe verheiratet, 5 Kinder.



Ziel und Leitbild meiner Arbeit:

In der Kardiologie ist nicht der Mangel an Möglichkeiten das Problem, sondern manchmal eher der Überfluss.
Wir Kardiologen "können" unglaublich viel
(von der einfachen Untersuchung über Herzschrittmacher und ICDs, Katheteruntersuchungen, Stents, Bypass-Operationen und Klappenersatz bis hin  zu Kunstherz und Herztransplantation), aber nicht alles Mögliche ist in jeder Situation sinnvoll.
Es gilt deshalb, die vielen technischen und medikamentösen Möglichkeiten
in der Kardiologie  auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten zuzuschneiden,
Dies gemeinsam und in Zusammenarbeit mit den beteiligten KollegInnen (Angefangen bei den Hausärzten bis zu den Subspezialisten unseres Faches) und in steter Rücksprache mit dem Patienten so zu leisten, dass der Patient bestmöglich profitiert, ist ein sinnvolles Ziel.

 

 


 

 

Frage: Bieten wir telemedizinische Dienste an, z.B. in der Überwachung von Herzschrittmachern/Defibrillatoren?

Antwort: Nein, zunächst ganz einfach aus organisatorischen Gründen. Wir sind ein kleines Institut und können keine Bereitschaft über 7 Tage pro Woche / 24 Stunden am Tag bieten, um ggf. auflaufende Störungsmeldungen zu beurteilen und auf sie zu reagieren.

(03.09.2017)


 

Frage: Ist die telemedizinische Überwachung von Herzschrittmachern/Defibrillatoren sinnvoll?

Antwort: Im Grundsatz ja.

Sinn ist, Störungen zeitnah zu erfassen, also z.B. einen drohenden Elektrodenbruch. Dadurch können den Patienten Schocks durch fehlinterpretierte elektrische Signale erspart werden.

Organisatorisch läuft das so, dass der Patient die Daten seines Aggregates über ein Modem oder (durch z.B. Bluetooth übertragen) über sein Handy an eine Zentrale sendet. Sort werden die auflaufenden Daten zeitnah (idealerweise innerhalb von Minuten) beurteilt und der Patient wird dann angerufen und entsprechende Maßnahmen werden veranlasst.

Es ist überflüssig zu sagen, dass solche Strukturen sehr aufwändig sind. Der Arbeitsplatz der Zentrale muss über 24 Stunden  jeden Tag besetzt sein und es müssen dort genug Experten ansprechbar sein, um eine zeitnahe Beurteilung jederzeit zu gewährleisten, und das auf fachlich hohem Niveau. Das ist organistorisch und natürlich letztlich auch finanziell anspruchsvoll. Die Finanzierung ist im Rahmen der Krankenversicherungen nicht geklärt.

(03.09.2017) 


 

 

mail: a.gittinger@web.de

Telefon Praxis: 0203/554206

FAX Praxis: 0203/554200

Ständige Erreichbarkeit: Diese Notfallnummer wird bedarfsweise Patienten vertraulich mitgeteilt.

 

Fachfragen: Am besten per mail. Wenn Sie Patient/in unserer Praxis sind bitte Name, Vorname  und wenn möglich Patientennummer (ID) angeben, diese ID erhalten Sie von mir in der Praxis  auf Anfage.

Fragen persönlicher Art beantworte ich wenn möglich fernmündlich oder im direkten Gespräch, im mail-Kontakt können nur Fachfragen allgemeiner Art bearbeitet werden. In jedem Fall wird der Datenschutz streng beachtet. Ihre Fragen (auch per mail) sind für Dritte nicht einsehbar.

Achtung: In Notfällen nicht mailen, da ich eine zeitnahe Bearbeitung nicht garantieren kann.

Fragen von allgemeinem Interesse beantworte ich öffentlich im Frage-Antwort-Teil auf der Seite "Fachinformationen". In diesem Fall werden persönliche Aspekte der Frage anonymisiert.