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Meine Arbeit im organisatorischen Rahmen der  kardiologischen Gemeinschaftspraxis

Dres Stieber und Gittinger in Duisburg-Hamborn, Rote Str. 2-4

 


 

Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen werden hier in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten, anderen Fachärzten und den kardiologischen Zentren der Umgebung fachkardiologisch nicht-invasiv versorgt.  

 

Das Angebotsspektrum hat sich entsprechend der rasanten Entwicklung unseres Faches ständig erweitert.

 

Neben der klinisch-kardiologischen Grunduntersuchung bietet die Praxis  folgende technisch-apparative Untersuchungen an:

 

Echocardiographie nebst CW- und Farbdoppler.


Diese Ultraschalluntersuchung des Herzens und der herznahen Gefäße hat in der alltäglichen kardiologischen Arbeit einen überragenden Stellenwert.

Dies gilt sowohl in der Diagnostik und Behandlung  von Erkrankungen der Blutgefäße des Herzens (coronare  Herzkrankheit), als auch in der Erkennung  und Behandlung von Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenerkrankungen und z.B. den Folgen des Bluthochdrucks am Herzen.

 

Duplex-Sonographie der hirnversorgenden Gefäße.
 

Technisch ähnlich wie in der Echocardiographie werden mit diesem Verfahren die großen hirnversorgenden Gefäße nebst der dort herrschenden Blutströmung dargestellt, um  z.B. Verschlüsse oder Embolieqellen zu erfassen.

Hier geht es natürlich darum, Patienten zu erfassen, die ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben. Ferner kann man an den Halsgefäßen das "Gefäßalter" des Patienten abschätzen.

 

EKG, Belastungs-EKG
 

Diese Verfahren gibt es schon deutlich länger als die modernen Ultraschallverfahren, dennoch hat das EKG etwa in der Diagnostik von Herzrhythmusstörungen oder des Herzinfarktes nichts von seiner Bedeutung eingebüßt.

Das Belastungs-EKG stellt oft eine wichtige Hilfe dar zur Einschätzung der Gefährdung des Patienten z.B.  durch einen Herzinfarkt.

Ferner können mithilfe des Belastungs-EKGs verschiedene Ursachen des Brustschmerzes unterschieden werden; also solche, die vom Herzen kommen von solchen, die mit dem Herzen nichts zu tun haben.

 

Stressechocardiographie

 

 

 

Kombiniert in technischer Hinsicht das Belastungs-EKG mit der Echocardiographie, allerdings wird das Fahrrad in liegender Position halbseitig gekippt getreten.

Der Untersucher beobachet dabei die Funktion des Herzmuskels mittels Echocardiographie und erhält Informationen über Durchblutungsstörungen des Herzmuskels.

Die Aussage der Methode ist deutlich besser als die des Belastungs-EKGs allein.

Besonders wertvoll ist die Stressechocardigraphie in den Fällen, in denen eine Verengung der Herzkranzgefäße gesichert ist, aber nicht klar ist, ob die gesehenen Verengungen auch funktionell Bedeutung haben und behandelt werden müssen.

 

Langzeit-EKG

 

Das EKG wird hier über 16-24 Stunden aufgezeichnet und anschließend mit elektronischer Unterstützung ausgewertet.

Einsatzgebiet  ist die Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

 

Langzeit-Blutdruckmessung

 
Einschätzung des Blutdruckverlaufes insbesondere auch des nachts und in den frühen Morgenstunden. Wichtig, um einen Siuationshochdruck von einem fixierten Hochdruck zu unterscheiden.


 

Neben diesen Angeboten werden Kontrollen und Nachsorge von Schrittmacher-, ICD- (=Defi) und CRT-Aggregaten durchgeführt.


 

Frage: Bieten wir telemedizinische Dienste an, z.B. in der Überwachung von Herzschrittmachern/Defibrillatoren?

Antwort: Nein, zunächst ganz einfach aus organisatorischen Gründen. Wir sind ein kleines Institut und können keine Bereitschaft über 7 Tage pro Woche / 24 Stunden am Tag bieten, um ggf. auflaufende Störungsmeldungen zu beurteilen und auf sie zu reagieren.

(03.09.2017)


 

Frage: Ist die telemedizinische Überwachung von Herzschrittmachern/Defibrillatoren sinnvoll?

Antwort: Im Grundsatz ja.

Sinn ist, Störungen zeitnah zu erfassen, also z.B. einen drohenden Elektrodenbruch. Dadurch können den Patienten Schocks durch fehlinterpretierte elektrische Signale erspart werden.

Organisatorisch läuft das so, dass der Patient die Daten seines Aggregates über ein Modem oder (durch z.B. Bluetooth übertragen) über sein Handy an eine Zentrale sendet. Sort werden die auflaufenden Daten zeitnah (idealerweise innerhalb von Minuten) beurteilt und der Patient wird dann angerufen und entsprechende Maßnahmen werden veranlasst.

Es ist überflüssig zu sagen, dass solche Strukturen sehr aufwändig sind. Der Arbeitsplatz der Zentrale muss über 24 Stunden  jeden Tag besetzt sein und es müssen dort genug Experten ansprechbar sein, um eine zeitnahe Beurteilung jederzeit zu gewährleisten, und das auf fachlich hohem Niveau. Das ist organistorisch und natürlich letztlich auch finanziell anspruchsvoll. Die Finanzierung ist im Rahmen der Krankenversicherungen nicht geklärt.

(03.09.2017) 


 

 

mail: a.gittinger@web.de

Telefon Praxis: 0203/554206

FAX Praxis: 0203/554200

Ständige Erreichbarkeit: Diese Notfallnummer wird bedarfsweise Patienten vertraulich mitgeteilt.

 

Fachfragen: Am besten per mail. Wenn Sie Patient/in unserer Praxis sind bitte Name, Vorname  und wenn möglich Patientennummer (ID) angeben, diese ID erhalten Sie von mir in der Praxis  auf Anfage.

Fragen persönlicher Art beantworte ich wenn möglich fernmündlich oder im direkten Gespräch, im mail-Kontakt können nur Fachfragen allgemeiner Art bearbeitet werden. In jedem Fall wird der Datenschutz streng beachtet. Ihre Fragen (auch per mail) sind für Dritte nicht einsehbar.

Achtung: In Notfällen nicht mailen, da ich eine zeitnahe Bearbeitung nicht garantieren kann.

Fragen von allgemeinem Interesse beantworte ich öffentlich im Frage-Antwort-Teil auf der Seite "Fachinformationen". In diesem Fall werden persönliche Aspekte der Frage anonymisiert.